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  • premium Rosen des Züchters David Austin
  • Märchenrosen
  • Französische Duftrosen
  • Malerrosen
  • flach wachsende Sorten
  • ein Highlight für die Flächenbepflanzung

Rosen online bestellen beim Pflanzenversand

Die Rose ist die Königin der Blumen und verzaubert mit ihrer grazilen Blütenpracht. Insgesamt umschließt diese Pflanzengattung zwischen 100 bis 250 Arten und über 30.000 Rosensorten, von denen Sie die beliebtesten und schönsten Sorten in unserem Pflanzenshop online kaufen können. Unser umfangreiches Rosensortiment umfasst Rosen mit unterschiedlichen Wuchsformen und für verschiedene Verwendungsmöglichkeiten. Nachfolgend geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über Edelrosen, Beetrosen, Bodendecker Rosen und weitere Rosenarten, die wir im Pflanzenshop führen. Außerdem haben wir nützliche Tipps rund um die Rosenpflege zusammengestellt. In der Rosen FAQ im unteren Bereich des Pflanzenratgebers beantworten wir die häufigsten Fragen zur Königin der Blumen.
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Was sind Rosenklassen?

Zu seinen Lebzeiten nahm der deutsche Arzt, Apotheker und Professor für Botanik Jacobus Theodorus Tabernaemontanus (*1522, † 1590) in einem seiner Werke eine erste Klassifizierung der seinerzeit bekannten Rosen vor. Tabernaemontanus prägte vermutlich als erster Begriffe wie Rosengeschlechter. In seinem Kräuterbuch findet vermutlich ebenfalls erstmalig eine schriftliche Einteilung von Rosenarten und Rosensorten statt. Insbesondere ab dem 18. Jahrhundert wird weltweit Rosenzüchtung betrieben, sodass Rosenliebhaber heute auf mehr als 30.000 Zuchtsorten zurückgreifen können. Nach Tabernaemontanus haben zahlreiche renommierte Botaniker weitere Klassifizierungen der Rose versucht. Aufgrund der vielen Kreuzungen, den fließenden Übergängen einzelner Zuchtrosen und den unterschiedlichen Klassifizierungen gibt es keine internationalen Vorschriften, die bindend sind.

Hauptsächlich werden auf die wichtigsten Klassifizierungen der American Rose Society, der World Federation of Rose Societas und dem Verband britischer Rosenzüchter zurückgegriffen. Die einfachste Klassifizierung teilt die gigantische Rosenfamilie in Wildrosen, Gartenrosen und Kulturrosen auf. Darüber hinaus ist auch eine Rosenklassifizierung nach Zeit der Entdeckung bzw. Züchtung gebräuchlich. Unterschieden wird dabei in

  • Wildrosen
  • Alte Rosen
  • Moderne Rosen

Rosenklasse Wildrose

Wildrosen sowie heimische Rosensorten sind nur wenig anfällig gegen Krankheiten. Als besonders robuste und gesunde Rosenpflanzen greift man auf wilde Rosen bevorzugt für die Veredelung zurück. Auch im Naturgarten sind die wilden Rosenformen äußerst beliebt, da sie unkomplizierte Pfleglinge und ihre Pollen für nützliche Insekten wichtig sind. Nützlinge wie Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Rosenkäfer fliegen Wildrosen sehr gerne an. Darüber hinaus stellen die Früchte der Rosen, die Hagebutten, eine wichtige Nahrungsquelle für heimische Vogelarten und Säugetiere dar.

Zu den bekanntesten Wildrosen zählen beispielsweise diese Rosengehölze:

  • Ackerrose
  • Alpenrose
  • Apfelrose
  • Hundsrose
  • Hundsrose

Rosenklasse Alte Rosen / Historische Rosen

Hierunter fallen Rosensorten, die vor 1867 bzw. vor der Züchtung der ersten Teehybrid-Rose La France existent waren. In diese Klasse lassen sich beispielsweise folgende einmalige und öfterblühende Rosen einordnen:

  • Alba-Rose
  • Gallica
  • Französische Rose
  • Damaszener Rose
  • Chinensis-Rose
  • Bourbon-Rose
  • Portland-Rose
  • Remontant-Rose
  • Bourgault-Rose
  • Teerosen
  • Zentifolien

Rosenklasse Moderne Rosen

In diese Klasse lassen sich Englische Rosen, Floribunda, Moschusrosen, Polyantha, Kletterrosen, Ramblerrosen, Floribundarosen, Zwergrosen sowie die Teehybriden einordnen. Erwähnenswert aus dieser Klasse ist beispielsweise ‘Frau Rudolf Schmidt’, eine Rosensorte mit überaus langer Blühdauer. Ebenfalls gehören Gewächse der bislang neuesten Sorte, die Bodendecker-Rosen, in diese Rosenklasse.

In Amerika wird vornehmlich zwischen Floribunda- und Polyantha-Hybriden unterschieden. In Europa werden diese Klassen häufig unter der Bezeichnung Teehybrid-Rosen zusammengefasst. Rambler und Climber bezeichnen nach dem amerikanischen Klassifizierungssystem verschiedene Kletterrosen.

Weitere Klassifizierungen von Rosengehölzen

Rosen werden nicht nur nach zeitlicher Einordnung klassifiziert, sondern auch nach Wuchsform sowie nach Verwendung. Ein gutes Beispiel stellen die Bodendecker-Rosen dar, die sich zur flächigen Begrünung eignen. Bei der Klassifizierung nach Verwendung tritt man auch auf Bezeichnungen wie Zimmerrosen, Balkonrosen, Schnittrosen. Die sogenannte Klasse Remontant bezeichnet Rosensorten, die nach der Hauptblüte im Sommer noch einmal im Herbst eine zweite Blüte entwickeln.

Beispielsweise bei diesen handelt es sich um Remontant Rosen:

  • American Beauty
  • Enfant de France
  • Frau Karl Druschki
  • Tom Wood

Ebenfalls können Rosengewächse auch als Stammrosen, Hängerosen sowie als Kaskadenrosen klassifiziert werden. Eine weitere Unterteilung erfolgt anhand der charakteristischen Wuchsform und Wuchshöhe: Zwergrosen, Kleinstrauchrosen, Strauchrosen, Flächenrosen sowie Rambler und Climber.

Geläufige Rosenklassifizierung Deutschland und Europa

In Deutschland und in Europa hat sich die Unterteilung nach Wuchsform bzw. Wuchshöhe und Verwendungsmöglichkeit etabliert, die für Hobbygärtner und Rosenliebhaber eine gute Übersicht ermöglicht.

Bezeichnung der Rosenart   typische Wuchshöhe
Edelrosen 60 bis 100 cm
Beetrosen 60 bis 100 cm
Bodendecker-Rosen niedrige Wuchshöhe, flächendeckend
Zwergrosen 30 bis 50 cm
Kleinstrauch-Rosen 50 bis 120 cm
Strauchrosen bis 250 cm
Kletterrosen bis über 10 m

Rosen kaufen: Blütenpracht in Hülle und Fülle

Mit über 30.000 Sorten bietet die riesige Rosenfamilie eine schier unglaubliche Pflanzenauswahl, die keine gärtnerischen Wünsche unerfüllt lässt. Ganz gleich, ob Sie eine bestimmte Blütenfarbe oder Pflanzengröße bevorzugen, Sie einen attraktiven Bodendecker oder eine besonders intensiv duftende Blühpflanze für Ihren Garten suchen - die Königin unter den Blumen hat für all Ihre Pflanzenvorlieben zahlreiche Gehölze parat. Eine schöner, als die andere! Möchten Sie eine Rose kaufen, gibt es zahlreiche Kriterien, nach denen Sie die für Sie perfekte Rose auswählen können.

In welchen Blütenfarben sind Rosen erhältlich?

Mittlerweile gibt es Rosen in allen möglichen Farben und die Blütenfarbe ist eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl der perfekten Rose. Dabei hat jede Rosenblüte ihren ganz individuellen Charme - ob Weiß, Gelb, Rosa, Hellrot, Feuerrot, Dunkelrot, Braun oder eine der attraktiven Cremefarben. Selbst außergewöhnliche Blütenfarben wie Bunt, Gestreift, Gescheckt, Blau, Lila, Schwarz sind keine Seltenheit mehr. Auf klassische Blütenfarben trifft man vor allem bei den Historischen Rosen wie

  • Rose gallica
  • Versicolor
  • Commandant Beaurepaire
  • Provins Panaché
  • Ferdinand Pichard

Dezente und eher zurückhaltende Rosenfarben wie Weiß, Gelb und Rosa wirken vor allem im Frühling bezaubernd. Rote und dunkelrote Blütenblätter (z. B. Damaszener Rose und Baccara Rose) sehen insbesondere im Sommer und im Herbst einfach phantastisch aus.

Absolute Highlights sind die sogenannten Malerrosen. Unter diesem Begriff fasste der französische Rosenzüchter Delbard mehrere außergewöhnlich gefärbte Rosenarten zusammen und benannte sie nach namhaften Malern. Henri Matisse, Paul Cézanne, Claude Monet, Edgar Degas, Guy Savoy, Maurice Utrillo, Paul Gauguin, Marc Chagall, Alfred Sisley und Camille Pissaro sind Namen prachtvoller Malerrosen, die mit ihrem spektakulären Farbenspiel stets ein Unikat sind.

Einmal blühende Rosen und öfterblühende Rosen

Je nach Rosensorte handelt es sich um eine einmal oder öfterblühende Rose. In unserem Pflanzen Online Shop können Sie beide Varianten kaufen. Da unter den Rosenliebhabern die mehrmals blühende Rose besonders beliebt ist, werden vor allem diese Sorten im Fachhandel und auch im Pflanzenshop von Pflanzenheld.de angeboten. Beide Rosenvarianten haben ihre Besonderheiten, auf die wir hier näher eingehen.

Einmal blühende Rosensorten

Entscheiden Sie sich für eine einmalig blühende Rosenart, entfaltet die Königin der Blumen etwa einen Monat vor den öfterblühenden Pflanzen ihre zauberhafte Blütenpracht. Diese Rosen werden deshalb oft auch als Frühlingsrosen bezeichnet. Die Blütezeit beginnt meist Ende Mai. Manche einmal blühende Rosensorten eröffnen die Blüte auch erst Mitte Juni. Die Blühdauer ist relativ lang. Etwa 5 bis 6 Wochen verzaubert die Rosenblüte mit ihrer Schönheit, bevor die einmalblühende Rose ihre Rosenblätter welken lässt.

Durch die frühe Blühzeit kann sich die einmal blühende Rose früh zurückziehen und sich auf den Winter vorbereiten. Deshalb weist der einmalblühende Rosenstrauch eine große Frostbeständigkeit auf. Zu den einmalblühenden Rosengehölzen zählt beispielsweise die Rosensorte Rosa pimpinellifolia.

Öfterblühende Rosensorten

Öfterblühende Rosen remontieren; das heißt, die Rosenart bildet nach der Hauptblüte im Juni etwa im August eine zweite Blüte aus, die als Nebenblüte bezeichnet wird. Zwar ist die Blühdauer der Hauptblüte meist nicht ganz so lang wie bei den Einmalblühenden. Doch durch die Remontanz dürfen sich Rosenfreunde gleich zweimal im Jahr über die Schönheit der Rose erfreuen, wenngleich die zweite Rosenblüte etwas schwächer ausfällt.

Mehrmals blühende Rosensträucher und Beetrosen erfreuen mit ihrer Rosenblüte im Spätsommer und Herbst. Teilweise bilden sie Rosenknospen bis zum ersten Frost aus, sodass die zarten Rosenblüten bis zum Ende der Gartensaison Farbe in den Garten bringen. Die spätblühenden Rosenklassen dienen mit ihrem süßen Nektar Insekten vor dem Winter noch einmal als wichtige Nahrungsquelle.

Möchten Sie mehrmals und spätblühende Rosen bestellen, kommen beispielsweise Portlandrosen, Damaszenerrosen, Bourbonrosen, Chinarosen und Teerosen in Betracht. Zu den Remontantrosen gehören auch diese Rosensorten:

  • Rotilia (Beetrose)
  • Ghislaine de Féligonde (Kletterose)
  • Fortuna (Bodendeckerrose)
  • Brautzauber (Beetrose)
  • Schneewittchen (Strauchrose)

Remontantrosen zehren den Boden stärker aus als einmalblühende Rosen. Daher wird ein humusreicher Boden benötigt. Regelmäßiges Düngen mit einem organischen Dünger wie Mist ist erforderlich, um das Rosengewächs ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen.

Duftrosen und schwach duftende Rosen

Die Königin des Gartens verdient sich ihren royalen Titel gebührend - durch ihre grazile Anmut und die herausragende Schönheit der Blüte. Doch nicht nur deshalb zählt die Rose zu den Must Have Pflanzen des Gartens. Herausragend ist auch der Rosenduft, den einige Arten verströmen. Allen voran die besonders duftintensiven Duftrosen, die Mensch und Tier gleichermaßen betören. Dabei gibt es nicht den einen, typischen Rosenduft. Die Düfte variieren je nach Sorte. Die eine Rose Duft süß, die andere fruchtig oder sogar aromatisch-würzig. In allen Rosengattungen sind neben Rosen mit “normalem” Rosenduft auch die intensiv riechenden Duftrosen verfügbar. In unserem Pflanzenshop können Sie Duftrosen z. B. aus den Gattungen Strauchrosen, Kletterrosen und Edelrosen kaufen. Selbstverständlich bieten wir Duftrosen in vielen Farbvariationen an.

Das Zuchtziel bei Remontantrosen gilt vorrangig der zweiten Blüte und der Schönheit der Gartenblume. Dem Rosenduft kommt während der Züchtung deshalb leider nur wenig Aufmerksamkeit zuteil. Daher lassen diese Rosen oft einen betörenden Rosenduft vermissen.

Es ist von auszugehen, dass Wildrosen überwiegend intensiv geduftet haben. Durch die züchterischen Ziele, besonders robuste, winterharte und krankheitsresistente Rosen zu züchten, haben Rosenzüchter häufig wenig duftende, aber sehr robuste Wildrosen einkreuzen müssen. So stand ein ausgeprägter Rosenduft für lange Zeit nicht im Zuchtziel. Dies änderte sich etwa ab 1880, nachdem Rosenliebhaber wieder mehr Wert auf den floralen Duft legten. Es war die Englische Rose des bekannten Rosenzüchters David Austin, die wundervollen Rosenduft und Blühfreude in sich vereinte und die Lust auf mehr Duft wieder erwecken ließ.

Zuchtrosen von David Austin

Am 18. Dezember 2018 verstarb der britische Rosenzüchter David C. H. Austin, dessen Ziel es unter anderem war, die Vorzüge von alten und modernen Rosen miteinander zu vereinen, um neue Rosen mit breitem Farbspektrum und zuverlässiger Remontierfähigkeit zu kreuzen. Neben der Englischen Rose gehören die beiden Sorten Mary Rose und Graham Thomas zu den weltweit bekanntesten Zuchterfolgen der Rosenzucht Austin.

Bestellen Sie bei Pflanzenheld gesunde und robuste David Austin Rosen wie z. B.:

  • The Alnwick Rose
  • Molineux
  • Abraham Darby
  • Darcy Bussel
  • Winchester Cathedral
  • Falstaff

Duftende Rosen als Heilpflanzen

Rosenduft ist Balsam für die Seele und wird von den meisten Menschen als überaus angenehm empfunden. Rosen gehören zu den traditionellen Heilpflanzen. die enthaltenen ätherischen Öle haben in der Aromatherapie eine wichtige Bedeutung. Rosenduft hellt die Stimmung auf, weist eine antidepressive Wirkung auf, sorgt für einen klaren Kopf, wirkt beruhigend und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Die intensiv duftende Damaszener Rose wurde im Jahr 2013 als Heilpflanze des Jahres gekürt. Das Rosenöl der Damaszener Rose kann für Linderung bei bronchialen Erkrankungen sorgen, lindert Herzrasen und eignet sich zur Pflege erkrankter Haut.

Rosen pflanzen - Tipps und Tricks

Rosengewächse haben einige Ansprüche, was Standort und Pflanzenpflege anbetrifft. Nachfolgend gehen wir kurz auf die wichtigsten Punkte ein, was bei der Rosenpflanzung zu beachten ist. Viele weitere Tipps zur Rosenpflege und was bei Rosenkrankheiten und Schädlingsbefall bei Rosen getan werden kann, finden Sie im Magazin von Pflanzenheld.de.

Den perfekten Standort für Rosen auswählen

Helles Sonnenlicht ist Grundvoraussetzung, damit Rosenpflanzen optimal gedeihen und gesund wachsen. Schattige Standorte eignen sich deshalb nicht für Rosenpflanzungen. Einige Arten eignen sich dennoch für Standorte im Halbschatten. In der Regel benötigt jede Rose etwa 5 Sonnenstunden. Allerdings verträgt die Königin des Gartens keine pralle Mittagssonne. Rosen sind auch hitzeempfindlich. Die Erde um den Rosenstamm herum sollte daher beschattet werden. Dies lässt sich mit Rosenunterpflanzung sicherstellen. Zahlreiche Staudenpflanzen sind ideale Rosenbegleiter (z. B. Buchsbaum, Frauenmantel, Rittersporn, Bartblume, Schmetterlingsflieder, Fingerstrauch). Bestimmte Pflanzabstände zu anderen Gartenpflanzen aber auch Hauswänden sind einzuhalten, um Hitzestau zu vermeiden.

Bodenansprüche der Rose

Rosen lieben mittelschwere, schwere sowie unverbrauchte und tiefgründige Böden mit einem hohen Humusgehalt. Achten Sie darauf, dass am ausgewählten Standort vorher keine Rosen gepflanzt wurden. Eine Pflanzung am gleichen Standort ist nur möglich, wenn Sie mindestens 50 cm tief und großflächig einen kompletten Erdaustausch vornehmen. Anderenfalls führt die Bodenmüdigkeit dazu, Rosenkrankheiten und Schädlingsbefall zu begünstigen. Außerdem kommt es zu verkümmertem Pflanzenwuchs oder sogar zum Absterben der Rose. Der ideale pH-Wert liegt in einem Bereich von 5,5 bis 6,5.

Rosen anpflanzen: Vorher Wässern & richtig Triebe und Wurzeln kürzen

Der ideale Zeitpunkt zum Rosen pflanzen ist der Herbst. Die Rosengehölze haben dann noch genügend Zeit, nach der Neupflanzung zu verwurzeln, wodurch sie besser anwachsen und im Frühjahr gut durchstarten können. Bevor wurzelnackte Rosenstöcke eingepflanzt werden, sollten die Pflanzen mehrere Stunden in einen mit Wasser gefüllten Eimer gestellt werden. Das Wasser sollte mindestens bis über die Veredelungsstelle reichen. Die Veredelungsstelle befindet sich oberhalb des Wurzelstocks und zeigt sich durch eine Verdickung, aus der die Triebe wachsen.

Nachdem sich die Wurzeln kräftig mit Wasser vollgezogen haben, folgt nun der Rückschnitt der Triebe auf etwa 20 Zentimeter. An jedem Trieb sollten wenigstens fünf Rosenknospen verbleiben. Die Wurzelenden der stärkeren Wurzeln werden etwas eingekürzt. Das regt die Wurzelbildung an. Bei Ballenpflanzen entfällt das Einkürzen der Wurzeln. Jedoch sollten auch Ballen-Rosen vor der Pflanzung ausgiebig gewässert werden.

Heben Sie das Pflanzloch ca. 50 Zentimeter tief aus. Nach der Pflanzung sollte die Veredelungsstelle circa 5 Zentimeter mit Erde bedeckt sein. Reichern Sie die ausgehobene Erde mit Kompost bzw. Hornspänen an. Haben Sie den Wurzelstock mit Gartenerde bedeckt, drücken Sie diese zum Verdichten leicht an und gießen Sie großzügig die Pflanzstelle. Zum Abschluss häufen Sie ungefähr 15 Zentimeter Erde um den Rosenstamm, um den kälteepfindlichen Stamm vor Frost zu schützen.

Standortwahl bei Duftrosen

Duftrosen werden am besten in Fensternähe, auf dem Balkon oder im Terrassenbereich im Container gepflanzt - eben dort, wo Sie sich häufig aufhalten und in den Genuss des betörenden Rosendufts kommen. Duftrosen bevorzugen - wie alle Rosenarten - einen sonnigen bzw. halbschattigen Standort. Sie vertragen keine pralle Sonne. Die Erde sollte sandig sein und Humus enthalten, damit der Boden durchgängig ist und Gießwasser oder Regenwasser schnell durchsickert. Fügen Sie bei allen Rosenpflanzungen Regenwürmer zu, um die Bodenqualität zu verbessern. Das stärkt Duftrosen und Edelrosen und fördert gesundes Wachstum sowie prachtvolle Rosenblüten.

FAQ - Das einmaleins der Rosen
Wie schneidet man Rosen richtig?

Im Frühjahr ab Mitte März ist der perfekte Zeitpunkt für den Rosenschnitt. Dieser bringt den Rosenstrauch in Form und sorgt für, dass der Blühstrauch im Sommer vital und blühfreudig den Garten ziert. Verwenden Sie zum Zurückschneiden unbedingt eine scharfe und saubere Rosenschere. Zwischen den einzelnen Schnitten kann die Schere mit Spiritus desinfiziert werden. Der Rückschnitt erfolgt circa 5 Millimeter über einer Knospe und wird leicht schräg ansteigend durchgeführt. Achten Sie darauf, die Gartenschere nicht zu schräg anzusetzen, da sonst eine zu große Schnittwunde entsteht.

Beginnen Sie damit, zuerst abgestorbene Triebe soweit einzukürzen, bis Sie auf gesundes Holz stoßen. Gesunde Triebe werden gar nicht oder nur wenig geschnitten. Schwache Triebe sollten großzügig zurückgeschnitten werden.

Die richtige Schnitttechnik hängt auch von der jeweiligen Rosensorte ab. Hier eine Übersicht:

  • Edelrosen, Beetrosen und Zwergrosen entwicklen die Blüte am diesjährigen (neuen) Holz. Die Haupttriebe werden bei Edel- und Beetrosen auf 20 bis 40 Zentimeter über der Erde eingekürzt. Zwergrosen bis auf ca. 115 Zentimeter.
  • Kleinstrauchrosen bzw. Bodendeckerrosen können einmal pro Jahr auf 30 Zentimeter zurückgeschnitten werden. Zur Pflanzenverjüngung kann etwa alle 4 Jahre ein Rückschnitt auf 15 Zentimeter erfolgen.
  • Strauchrosen die nur einmal blühen, sollten in den ersten Pflanzjahren gar nicht, später nur wenig geschnitten werden. Rückschnitte sind nur alle 3 bis 4 Jahre erforderlich. Dabei werden die ältesten Triebe direkt über dem Boden abgeschnitten. Totholz wird entfernt.
  • Öfterblühende Strauchrosen benötigen in den ersten Jahren ebenfalls keinen Pflanzenschnitt. Krankes und totes Holz wird indes herausgeschnitten. Nach einigen Jahren können die Haupttriebe etwa um ein Drittel gekürzt werden, um eine kompakte Wuchsform des Rosenstrauchs zu fördern.
  • Triebe von Stammrosen werden auf ca. 25 Zentimeter eingekürzt. Schwache und nach innen wachsende Triebe werden ganz entfernt. Beim Rückschnitt sollte eine gleichmäßige Krone zurückbleiben.
Welchen Winterschutz brauchen Rosen?
Obwohl Rosengewächse eine gute Winterhärte aufweisen, benötigen die royalen Zierpflanzen meist Winterschutz. Im unteren Bereich benötigt die Veredelungsstelle Kälteschutz durch aufgehäufte Gartenerde oder Kompost. Die Anhäufung sollte etwa 25 cm hoch sein und im Frühjahr wieder entfernt werden. Die Krone kann mit atmungsaktiven Material (z.B. Jute oder Pflanzenvlies) umhüllt werden. Diese Materialien eignen sich ebenso als Winterschutz für den Rosenstamm. Stellen Sie im Winter Containerpflanzen auf einen Pflanzenroller oder eine dicke Styroporplatte, damit die Kälte nicht von unten in das Pflanzgefäß durchdringt. Zudem umhüllen Sie den Blumenkübel mit Jute, Vlies oder einer speziellen Winterschutzmatte. Selbstverständlich benötigen auch Stämme und Kronen von Kübelpflanzen textilen Schutz gegen Frost.
Welche Rosen eignen sich für Kübelbepflanzung?
Nahezu alle Rosensorten eignen sich für die Kabelbepflanzung - vorausgesetzt, Sie können der Blühpflanze einen ausreichend großen Pflanzcontainer anbieten. Wählen Sie ein Pflanzgefäß mit großzügig bemessener Tiefe, da Rosengewächse zu den Tiefwurzlern gehören. Sehr zu empfehlen sind Strauch- und Beetrosen, die buschig heranwachsen. Ebenfalls können Kletterrosen für die Kübelbepflanzung verwendet werden. Edelrosen sind über unseren Pflanzenversand als Topfpflanzen bestellbar. Damit die royalen Containerrosen unbeschädigt und in hervorragender Pflanzenqualität bei Ihnen ankommen, dürfen sich bei Pflanzenheld.de nur Spezialisten um die Verpackung Ihrer Blumen kümmern.
Woran erkennt man Rosenkrankheiten?
Eine ganze Reihe an Krankheiten kann auftreten. Hauptsächlich handelt es sich um Pilzerkrankungen, die sich bei frühem Entdecken und schnellen Behandlungsbeginn gut mit einem Fungizid behandeln lassen. Häufiger kommen vor: Rosenrost, Sternrußtau, Grauschimmelfäule, Echter Rosentaupilz, Falscher Rosentaupilz.
Pflanzenkrankheiten erkennen: Achten Sie auf diese Symptome

Echter Rosentaupilz (Podosphaera pannosa) ist an einem weißen und mehligen Pilzbelag zu erkennen. Er tritt an Knospen, Triebspitzen und auf Blattoberseiten auf. Eine schnelle Behandlung ist indiziert, da der Pilz dem Gewächs sämtliche Nährstoffe entzieht. Bleibt die Behandlung aus, verfärben sich die Blätter, rollen ein und die Pflanze stirbt ab.

Grauschimmelfläule erkennt man am grau gefärbten Schimmelrasen, der sich um die Pflanze legt. Der oft staubige Pilz führt zum Zelltod und bei ausbleibender Behandlung zum Absterben der Pflanze.

Grauschimmelfläule erkennt man am grau gefärbten Schimmelrasen, der sich um die Pflanze legt. Der oft staubige Pilz führt zum Zelltod und bei ausbleibender Behandlung zum Absterben der Pflanze.

Eine weitere, häufig vorkommende Rosenerkrankung ist der Sternrußtau (Diplocarpon rosae). Diese Pflanzenkrankheit tritt vor allem in feucht-kühlen Wetterperioden auf und wird durch schlechte Bodeneigenschaften begünstigt. Hoher Humusanteil, gute Durchlässigkeit und lockere Erde tragen maßgeblich zur Krankheitsvermeidung bei. Es handelt sich bei Sternrußtau ebenfalls um eine Pilzerkrankung. Der Pilz verursacht auf den Blättern sternförmige, violett-schwarze Flecken mit ausgefransten Rändern.

Rosenrost (Phragmidium mucronatum) befällt ebenfalls die Blätter. Die Blattoberseite verfärbt sich gelborange, auf der Blattunterseite entstehen im Herbst braun-schwarze Punkte. Nichtbehandlung schwächt die Pflanze und kann zum Absterben führen.

Die Gemeine Rosengallwespe ist ein Schädling, der sich an Rosen entwickelt. Der Befall der Rosengallwespe ist gut zu erkennen. Die Wespe bildet die etwa 5 cm großen sogenannten Rosengallen (apfelförmige Gebilde mit Kammern) an den Sprossenenden.

Wichtige Pflegetipps zur Vorbeugung von Rosenkrankheiten

Die besten präventiven Maßnahmen zur Vermeidung von typischen Rosenkrankheiten sind gute Standortauswahl, optimale Bodeneigenschaften, ausreichende Pflanzabstände und Gießen von unten. Auch der Rosenschnitt ist eine krankheitsvorbeugende Pflegemaßnahme. Denn “luftige” Rosen, die z. B. nach Regen schnell trockenen, sind weniger anfällig gegen Pilzerkrankungen.

Da hauptsächlich Pilzerkrankungen die Gesundheit der Rosen gefährden, sollten kranke Stellen und Laub regelmäßig und frühzeitig entfernt werden. Bleibt nach dem Winter noch Laub an der Pflanze hängen, ist dies vom Rosenstrauch zu entfernen, um Krankheiten vorzubeugen. Die alten Laubblätter sind besonders krankheitsanfällig. Herabgefallenes Laub sollte möglichst schnell aufgesammelt und aus dem Garten entfernt werden. An Laubblättern haften für das menschliche Auge nicht erkennbare Pilzsporen, die eine Krankheitsausbreitung begünstigen. Um die Übertragung von einer zur anderen Pflanze zu unterbinden, ist ein ausreichender Pflanzabstand sinnvoll.

Was sind ADR Rosen?
Die Abkürzung ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung. In den 1950er Jahren hat der Rosenzüchter Wilhelm Kordes gemeinsam mit deutschen Baumschulen und Rosenzüchter sowie unabhängigen Experten einen Arbeitskreis gebildet. Dessen Aufgabe ist es, neu auf den Markt kommende Rosensorten zu prüfen. Wuchsform, Duft, Winterhärte und weitere Pflanzeneigenschaften werden vom ADR geprüft. Der ADR Arbeitskreis betreibt deutschlandweit 11 Sichtungsgärten, in denen neue Rosenneuheiten ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kultiviert werden. Entspricht eine neue Züchtung dem hohen Qualitätsanspruch des ADR, wird die Rosensorte mit dem ADR-Prädikat ausgezeichnet. ADR Rosen sind widerstandsfähig, robust und gesund.
Was ist der Unterschied zwischen gefüllten und ungefüllten Blüten?

Die gefüllte Blüte ist eine optische Augenweide. Sie hat mehr Blütenblätter, wodurch der Blütenkopf besonders dicht und pompös wirkt. Wegen dieser Eigenschaften wird die gefüllte Blüte gerne gegenüber der ungefüllten Blüte bevorzugt. Doch gefüllte Rosenblüten produzieren weniger oder gar keinen Nektar und Pollen. Zudem können Hummeln, Bienen und andere Insekten aufgrund der dichten Blütenblätter nicht in das Innere der Blüte gelangen, um dort - insofern überhaupt vorhanden - Nahrung aufzunehmen.

Ungefüllte Rosen können problemlos von Insekten besucht werden, sodass es erst zur Bestäubung und anschließend zur Fruchtbildung kommt. Die ungefüllten Blüten bilden Hagebutten als Früchte aus, die im Herbst äußerst dekorativ aussehen und im Garten lebenden Tieren als wichtige Nahrungsquelle über den kalten Winter dienen.

Wie wird man Blattläuse auf Rosen los?

Blattläuse sind gefräßige Schädlinge, die der Pflanze wichtige Nährstoffe entziehen. Dies kann bei Rosenpflanzen zum Verlust der Blüte führen. Die Pflanzen sollten regelmäßig auf Blattlausbefall kontrolliert werden, da sich die Blattlaus schnell ausbreitet. Bei frischem Befall kann es ausreichen, die Schädlinge mit einem beherzten Wasserstrahl morgens und abends abzuspritzen. Äußerst wirksam ist das Besprühen mit Seifenlauge, die mit Wasser und flüssiger Schmierseife selbst angesetzt werden kann. Das Besprühen aller Pflanzenteile, die von der Blattlaus besetzt sind, ist mehrfach täglich erforderlich.

Eine Alternative dazu ist Brennesselsud, der ebenfalls selbst angesetzt werden kann. Hierfür müssen Brennnesseln gesammelt und mit kochendem Wasser übergossen werden. Nach einer Ziehzeit von 24 Stunden wird der Sud gesiebt und in eine Sprühflasche umgefüllt. Anschließend können betroffene Pflanzen mit dem Sud aus Brennnesseln besprüht werden.

Neben der Blattlausbekämpfung kommt auch die Blattlausvorbeugung in Betracht. Werden Rosen zum Beispiel mit Lavendel, Thymian, Oregano oder Salbei unterpflanzt, halten sich Blattläuse fern. Nützlinge wie Marienkäfer helfen ebenfalls bei Blattlausbefall und Prävention.



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