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Auberginen zuverlässige Nährstofflieferanten!

Auberginen werden vornehmlich mit der orientalischen und mediterranen Küche in Verbindung gebracht. Aber die meist dunkelviolett gefärbten Früchte finden auch in der europäischen Küche vielfach Verwendung. Das gesunde und aromatische Gemüse wird in Italien, Spanien und natürlich im deutschsprachigen Raum sehr gerne zum Kochen und Grillen verwendet. Das kalorienarme Gemüse lässt sich hervorragend mit Zucchinis, Tomaten sowie Paprika und Chili kombinieren und kann mit verschiedenen Kräutern bzw. Bio-Kräutern abwechslungsreich zubereitet werden (z. B. Aufläufe, Gemüsepfannen, gefüllte Auberginen, Grillspieße).

Auberginen selbst ziehen oder Auberginepflanze kaufen?

Wie die allermeisten Gemüsepflanzen können Auberginen mit Samen herangezogen werden. Allerdings handelt es sich um ein wärmeliebendes und sich langsam entwickelndes Gemüse, dessen Samen bereits Ende Februar ausgesät werden müssen. Auberginensamen benötigen etwa 2 bis 4 Wochen und eine konstant bleibende Temperatur im Bereich von 22°C bis 25 °C, um erfolgreich zu keimen. Bei höheren Temperaturen ist eine Belüftung erforderlich, zudem ist ein Austrocknen des Substrats unbedingt zu verhindern.

Diese optimalen Bedingungen zum Keimen lassen sich in der privaten Gärtnerei nur schwer gewährleisten (z. B. im beheizten Gewächshaus) und dies ist oft unwirtschaftlich, weshalb viele Hobbygärtner aus nachvollziehbaren Gründen lieber die vorgezogene Auberginenpflanze kaufen, die sofort ins ungeheizte Gewächshaus oder ins Freiland gepflanzt werden kann. In unserem Pflanzenshop bieten wir ertragreiche Auberginensorten als versandfähige Topfpflanzen an.

Auberginen anbauen: Die Ansprüche der Eierpflanze

Der wissenschaftliche Name der Aubergine lautet Solanum melongena. Doch aufgrund der charakteristischen ovalen Form wird die Frucht auch als Eierfrucht bzw. die Auberginenpflanze als Eierpflanze bezeichnet. In Österreich ist der Begriff Melanzani gebräuchlich.

Der richtige Pflanzabstand bei Auberginen

Beliebte Auberginensorten wie die Türkische Aubergine Faselis veredelt oder Madonna veredelt können im April im Gewächshaus oder im Mai nach den Eisheiligen ins Freiland gepflanzt werden. Der Pflanzabstand beim Auberginenanbau ist sortenabhängig zu berücksichtigen. Ebenso weisen die verschiedenen Auberginenarten einen individuellen Wasserbedarf auf. Auberginenpflanzen benötigen einen sonnigen Standort und bevorzugen eine geschützte Lage. Beachten Sie daher bitte die Pflanz- und Pflegeanleitungen, die an der bestellten Topfpflanze vermerkt sind.

Gartenboden für Auberginenpflanze vorbereiten

Vor der Pflanzung sollte die Erde gründlich aufgelockert und mit Kompost angereichert werden, damit die Jungpflanze optimal mit Nährstoffen versorgt wird. Das Auflockern der Erde verbessert die Feuchtigkeitsaufnahme der Pflanze, die für Wachstum und Ausbildung der Früchte eine konstante Wasserversorgung benötigt. Beim Einpflanzen sollte ein Pflanzstab in das Pflanzloch gesteckt werden, damit die heranwachsende Jungpflanze gestützt wird. Im Laufe ihrer Wachstumsperiode bildet sich viel Laub, das die Pflanze beschwert und das Umknicken begünstigt. Auch das Gewicht der wachsenden Auberginen kann ohne Befestigung an einer Stütze das Abknicken der Gemüsepflanze zur Folge haben.

Vom Pflanzen bis zur Ernte: Das ist bei der Aubergine zu beachten

Auberginenpflanzen, die Sie bei uns in hervorragender Qualität online bestellen können, sind gesund und wachsen zu einer ertragreichen Gemüsepflanze heran. Damit Sie sich über eine äußerst lukrative Gemüseernte freuen können, empfehlen wir, bei üppigem Wachstum die Auberginenpflanze während der Fruchtbildung nochmals mit zusätzlichen Pflanzstäben bzw. Rankhilfe zu stützen.

Da Auberginenpflanzen anfällig sind für Braunfäule und Krautfäule, gilt ebenso wie bei Tomatenpflanzen darauf zu achten, dass die Gemüsepflanze ausschließlich von unten gegossen und der Kontakt von Laub und Gießwasser konsequent vermieden wird.

Die Erntezeit der dunkelvioletten Auberginen erstreckt sich von Juli bis Oktober. Geerntete Früchte werden am besten direkt nach der Auberginenernte verarbeitet, da bei der Lagerung Bitterstoffe entstehen. Insofern eine Lagerung erforderlich ist, sollte diese auf 2 bis 3 Tage beschränkt werden, kühl und trocken, aber nicht im feuchten Klima des Kühlschranks erfolgen. Wie bei Zucchinis und Tomaten darf die Lagerung nicht in der Nähe von Äpfeln, Bananen und ähnlichen Früchten stattfinden. Aufgrund der ohnehin enthaltenen Bitterstoffe eignet sich die Aubergine nicht zum rohen Verzehr.